Krümelmonster Sid und die Paralympischen Spiele Rio 2016

Krümel Monster Sid liebt Kekse und macht sich Gedanken zu Zahlen bei den Paralympischen Spielen

Mein Kumpel Sid, das Krümel Monster, (bürgerlich Sid, * 02. November 1966), eigentlich Don de galletas monstruo hat sich einmal paar Gedanken gemacht

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1960 nahmen an den “Weltspielen für Behinderte” in Rom 400 Athleten teil. Bei den Paralympics 2012 in London waren es 4.237, davon 151 Deutsche. In Rio dürfen höchstens 4.350 Athleten an den Spielen teilnehmen. Je mehr Nationen antreten, desto weniger Athleten pro Land.

In Deutschland werden 3.800 Sportler pro Jahr von der Stiftung Deutsche Sporthilfe unterstützt, darunter aber nur 170 Athleten mit Behinderung. Über 700 Sportler können sich als freigestellte Berufssoldaten voll auf ihren Sport konzentrieren. Davon haben nur drei eine Behinderung.

20.000 Euro Prämie wird ein deutscher Goldmedaillengewinner in Rio de Janeiro erhalten, egal, ob Olympionike oder Paralympionike. Noch vor 20 Jahren überstieg die Prämie eines einzelnen Olympiasiegers die Summe der Prämien aller deutschen Paralympics-Teilnehmer zusammen.

Der offizielle technische Service-Partner der Paralympics stellt gut 18 Tonnen Material bereit.15.000 Einzelteile, darunter beispielsweise 1100 Rollstuhlreifen oder 300 Prothesenfüsse, stehen den Athleten zur Verfügung. In einer eigens eingerichteten Werkstatt führt ein 100-köpfiges Team Reparaturen aus. Pro Tag rechnet man mit rund 2000 Aufträgen.

Über 50 Prozent der deutschen Vereinssportler würden laut einer Befragung der Aktion Mensch mal eine Sportart wie Sitzfußball oder Rollstuhlbasketball ausprobieren.

Bei den Sommerspielen in Barcelona 1992 hatte der Deutsche Behindertensportverband nur einen hauptamtlichen Trainer. Inzwischen sind es immerhin 8

Innerhalb von nur gut zwei Jahren seit ihrer Veröffentlichung im März 2014 wurde die Facebook-Seite „Deutsche Paralympische Mannschaft“ über 31.400 Mal “geliket” (Gefallen gefunden)

Nach 12.000 Kilometer auf dem Fahrrad wurde die Inklusionsfackel in Rio überreicht. Im Rahmen des Projektes “Inklusion braucht Aktion” wurde die Fackel des “Netzwerk Inklusion Deutschland e.V.” in diesem Jahr von Karl Grandt und dem Projektpaten Sven Marx per Fahrrad von Sibirien übers Nordkap, quer durch  Deutschland, Holland, Belgien, Frankreich, Spanien und Portugal nach Rio de Janeiro gebracht. Über 4 Monate dauerte die Tour, Temperaturen zwischen 15 Grad Minus bis 56 Grad wurden gemessen und zirka drei Millionen Pedalumdrehungen leistete jeder der Fahrer auf dieser spektakulären Inklusions-PR-Tour.

Die symbolische Übergabe der Inklusionsfackel an Friedhelm Julius Beucher, den Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes, stellvertretend für das Deutsche Paralympische Team, erfolgt am 16. September Deutschen Haus” in Rio de Janeiro.

In kooperierenden Städten fuhren zahlreiche Radfahrer mit und durch Medienberichte wurde die Öffentlichkeit informiert und mit einbezogen, um die Thematik “Inklusion” in deren Bewußtsein zu transportieren und dafür zu sensibilisieren. 2017 wird die Inklusionsfackel, die im Oktober von drei Bergsteigern mit auf den Kilimandscharo genommen werden wird, im Rahmen einer Weltumradelung ins Weiße Haus nach Washington gebracht.

und Sid liebt Zahlen, wie ZERO … danach geht unten mit den Zahlen weiter …

23 Nationen nahmen an den “Weltspielen für Behinderte” 1960 teil. Bei den diesjährigen Paralympics in Rio sind es 156 mehr, nämlich 179. Alleine in den Jahren zwischen 1989 und 2016 sind dem Weltverband IPC 98 neue nationale Mitgliedsverbände beigetreten.

Die Olympischen und die Paralympischen Spiele 2012 in London kosteten zusammen 13,5 Milliarden Euro, 240 Millionen Euro davon waren Zusatzkosten für die Paralympics. Tickets für die Paralympics brachten 57 Millionen Euro, Merchandising-Produkte 100 Millionen Euro.

In Rom 1960 wurden Wettkämpfe in acht Sportarten ausgetragen, in Rio sind 22 Sportarten paralympisch, erstmal auch Kanu und Triathlon. Mehr als 23 Sportarten lassen die Statuten des IPC aus organisatorischen Gründen nicht zu – wohl aber deren Austausch.

60 Stunden übertragen ARD und ZDF aus Rio. Rund 56 Stunden übertrugen ARD und ZDF insgesamt von den Paralympics 2012 in London. Aus Sydney waren es im Jahr 2000 noch knapp 16 Stunden gewesen.

3,4 Milliarden Zuschauer weltweit verfolgten die Paralympics 2012 in London im Fernsehen. Bei den Spielen 1992 in Barcelona waren es nur etwa sieben Millionen.

Quelle: Aktion Mensch

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